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Wärmeschutz und Energieeinsparung 2017-05-06T14:11:31+00:00

Wärmeschutz und Energieeinsparung

Das Thema Energiesparen betrifft jeden von uns, denn Energiesparen heißt nicht nur Geld sparen, sondern gleichzeitig auch etwas Gutes für die Umwelt tun. Wer über mögliche Energieeinsparungen in den eigenen vier Wänden nachdenkt, sollte damit am besten bei den Fenstern beginnen, denn diese bergen ein hohes Einsparpotenzial in puncto Energiekosten.

Hierbei ist jedoch zu unterscheiden, ob die Fenster vor oder nach 1995 eingebaut wurden. Bei einem Einbau vor 1995 empfiehlt sich in der Regel ein kompletter Fensteraustausch. Grund hierfür sind fehlende oder fehlerhafte Dichtungen, die bei älteren Fenstern häufig vorkommen und durch die Unmengen an Energie verloren gehen. Moderne Fenster hingegen sind wahre High-Tech-Wunder. Konzipiert nach dem neuesten Stand der Technik basieren sie auf einem sorgfältig durchdachten Zusammenspiel von Rahmen und Verglasung (Zweifach- und Dreifach-Wärmedämmverglasung), wodurch sich große Mengen an Energie einsparen lassen.

Als besonders effektiv in Sachen Energieeinsparung erweisen sich vergrößerte Fensterflächen. Insbesondere im Herbst und im Winter sowie in den ersten Frühlingsmonaten fungieren vor allem große Fensterflächen als leistungsstarkes Energiekraftwerk, denn in dieser Zeit steht die Sonne idealerweise so tief, dass sie den Raum mit solarer Energie erwärmen kann. Dank modernster Technik verbleibt die Wärme im Rauminneren und dringt nicht direkt wieder nach draußen. Je größer also die Fläche eines Fensters, desto mehr solare und somit kostenlose Energie kann gewonnen werden. Einen wichtigen Faktor bei der Suche nach der idealen Fensterverglasung bildet zudem die Ausrichtung der Fenster. Ost- und Westfenster sind hinsichtlich ihrer Energiebilanzwerte mit einer sehr gut gedämmten Wand vergleichbar. Bei Südfenstern sowie großen Fensterflächen können sogar noch bessere Werte erzielt werden. Hierbei gilt es jedoch die speziellen Anforderungen an den Wärmeschutz im Sommer zu berücksichtigen.

Wer sich nun die Frage stellt, was genau unter Energiesparen zu verstehen ist – hier die Antwort: Aus physikalischer Sicht beschreibt Energiesparen nichts anderes als die Bilanz aus Wärmeverlusten und Solarenergiegewinnen, die hauptsächlich über die Fenster entstehen. Letzten Endes hängt die Menge an Energie, die eingespart werden kann, vom Zusammenwirken sogenannter energetischer Kennwerte ab. Diese Werte informieren darüber, wie hoch der Wärmeverlust eines Fensters ist und welche Strahlungseigenschaften die Verglasung besitzt. Aufgeführt sind sie in der seit dem 01. Mai 2014 verbindlichen Energiesparverordnung (EnEV2014). Neben den Wärmeschutz-Kennwerten für Fenster enthält die Verordnung u. a. auch wichtige Vorgaben für Haustüren und Wintergärten. Die für Fenster relevanten Kennwerte wollen wir Ihnen nachfolgend vorstellen.

Und ganz nebenbei: Auch bei Fragen zum Thema Wärmeschutz und Energieeinsparung sind Sie bei den Fachleuten von DICA Fenster & Türen immer gut beraten!

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Wärmeschutzparameter für Fenster

Der UW-Wert oder Wärmedurchgangskoeffizient ist die wichtigste Kennzahl im sog. Wärmeschutz. Diese gibt an, wie viel Wärme die Verglasung und der Fensterrahmen nach an die Außenluft abgeben. Hierbei gilt: Je niedriger der UW-Wert, desto effektiver ist der Wärmeschutz. Im Laufe der vergangenen 40 Jahre hat sich der UW-Wert durch fortschrittliche Technik von 5 Watt pro Quadratmeter und Kelvin W/(m2K auf durchschnittlich 1,2 W/(m2K) verbessert.

Man unterscheidet die folgenden Wärmedurchgangskoeffizienten:

  • UW = Fenster (W für engl. window)
  • UD = Tür (D für engl. door)
  • Uf = Rahmen (f für engl. frame)
  • Ug = Glas (g steht engl. glazing)
  • Up = Füllung (p für engl. panel)

Wärmeschutz

Es wird generell zwischen zwei Arten von Wärmeschutz unterschieden: einem winterlichen aber auch einem sommerlichen Wärmeschutz.

Beim winterlichen Wärmeschutz geht es selbstverständlich darum, in den kalten Wintermonaten so viel Wärme wie möglich in den Räumen zu halten. Der sommerliche Wärmeschutz hingegen verfolgt genau das gegenteilige Ziel. Es soll so wenig Wärme wie möglich in die Räume eindringen, um so einer Überhitzung der Räume vorzubeugen. Auch eine hygienisch einwandfreie Umgebung ist für einen effektiven Wärmeschutz von zentraler Bedeutung. Regelmäßiges Heizen und Lüften sowie die Reduzierung bzw. Vermeidung von Wärmebrücken sind das A und O, wenn es darum geht, Oberflächenkondensat- und Schimmelbildung zu vermeiden.

Energieeffizienz von Fensterverglasungen

Wer über neue Fenster nachdenkt, wird früher oder später mi der Frage konfrontiert, welche Fensterverglasung für seine Belange am sinnvollsten ist. Hierbei hilft einen Orientierung an den Strahlungseigenschaften der Fenster. Diese Strahlungseigenschaften geben Auskunft über die Höhe der energetischen Effizienz eines Fensterglases. Gemäß der Leistungserklärung der EU-Bauprodukteverordnung (EU-BauPVO) sind diesbezüglich folgende Kennwerte relevant: der Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) und der Lichttransmissionsgrad (tL-Wert). Diese Werte müssen auch von den Fenster-Herstellern in der CE-Kennzeichnung ausgewiesen werden.

Der “g-Wert” oder Gesamtenergiedurchlassgrad

Unter dem g-Wert ist der Grad der Energiedurchlässigkeit einer Fensterverglasung und anderer lichtdurchdringender Bauteile zu verstehen. Errechnet wird der g-Wert aus der primäre Wärmeabgabe (direkt durchströmenden Sonnenstrahlung) und der sekundären Wärmeabgabe (durch Abstrahlung sowie Konvektion vom Glas nach innen strömenden Wärme).

Für Fenster und Fenstertüren ist laut EnEV 2014 ein g-Wert von maximal 0,6 verpflichtend. Übersetzt heißt dies, dass 60 % der einfallenden Sonnenstrahlung in den Raum hinter der Fensterverglasung eintreten kann.

Der tL-Wert (Lichttransmissionsgrad)

Der Anteil der Sonneneinstrahlung, der senkrecht von außen nach innen durch die Fenstergläser einfällt, wird als Lichttransmissionsgrad (tL-Wert) bezeichnet. Je höher dieser tL-Wert ist, je größer ist die Menge an Sonnenlicht, die von außen nach innen eindringt. Bei beschichteten Fensterverglasungen wie Sonnen- und Wärmeschutzgläsern ist der tL-Wert niedriger, da aufgrund der Beschichtung weniger Sonnenstrahlen durch die Fenster eintreten können.